Wednesday, 17 June 2009

Befreiung von Segregation

Befreiung von Segregation

''Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach der Verheißung Erben'' (Galater 3,28-29).


Wir alle müssen lieben und geliebt werden, das ist eine Tatsache! Innerlich sehnen wir uns nach diesen seltenen Momenten vertrauter von Herz-zu-Herz Unterhaltungen, aber oft finden wir es schwierig dies zu erfüllen. Vielleicht gibt es ein paar Glückliche unter uns, die ein oder zwei Freunde haben, mit denen sie tiefgehende Gedanken austauschen können. Aber oft sind wir nicht frei, so zu lieben, wie wir möchten, gebunden von Verletzungen aus der Kindheit, irrationalen Ängsten, Hemmungen durch Egoismus, Legalismus und die soziale Konditionierung von unserer Umwelt tragen dazu bei, unsere Freiheit andere zu lieben und von ihnen geliebt zu werden, zu hemmen. Unsere Fähigkeit andere einfach "zu genießen" ist leider, aber zweifellos eingeschränkt.

''Am Kernstück des Bedürfnisses für Befreiung liegt ein Verlangen sich freizukämpfen - frei um zu lieben, frei mit anderen Gemeinschaft zu haben, ihnen zu zuhören und sie zu wertschätzen. Das wonach wir uns sehnen, möchte Gott auch für uns: Freundschaft zu genießen, Zuneigung und Gemeinschaft.'' (S Universal Affirmation, Minneapolis: Fortress, 1992, Kapitel 5, Aus dem Englischen übersetzt)

Die Realität ist, dass nach Generationen von unveränderlicher Sklaverei, Unterdrückung, Kontrolle und Vorurteile, die Menschen sich nicht so lieben und miteinander unterhalten, wie sie sollten. In Galater 3,28 nennt Paulus drei Punkte der Befreiung in der ersten Gemeinde, die Ethnizität, gesellschaftlichen Status und Geschlecht umfassten.

''Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach der Verheißung Erben.''

Während dieser Zeit, ähnlich wie hier, musste Befreiung stattfinden; Hindernisse mussten entfernt werden, damit Liebe zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, sozialer Schichten und Geschlechter fließen konnte. Richard N. Longenecher, erörtert dies am Neuen Testament, indem er aufführt dass Paulus dies verdeutlicht, ''Wir sind jetzt frei uns mit Menschen von anderen Kulturen, gesellschaftlichen Positionen und dem anderen Geschlecht zu unterhalten. Befreiung bedeutet echte Gemeinschaft und dass ethnische, soziale und geschlechtsspezifische Unterschiede ohne Bedeutung sind. Dass wir miteinander ins Gespräch kommen können, ohne Unterschiede unsere Beziehungen behindern zu lassen. Wenn offene Kommunikation zwischen Rassen, sozialen Schichten und Geschlechtern stattfinden kann, erleben wir einen Vorgeschmack vom Himmel. Kleine Kinder scheinen oft von den Rassen-, Gesellschafts- und Geschlechtshindernissen, die uns gefangen halten, frei zu sein und wir haben eine Sehnsucht nach dieser Art von Freiheit für uns selbst, wie kleine Kinder zu werden'' (Social Ethics for Today, Grand Rapids, Michi Eerdmans, 1984, Aus dem Englischen übersetzt).

Natürlich, realistisch gesehen ist es schlichtweg unmöglich diese Art von Befreiung aus eigener Kraft für uns selbst zu erreichen. Einfach weil eine große Kluft zwischen dem Drang frei zu sein und dem Erreichen dieser Freiheit existiert; die Lösung kann nur darin liegen, dass Gott in uns ''sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen'' wirken muss (Phil 2,13).

All die bloßen menschlichen Pläne für Befreiung werden durch Egoismus verzehrt und verdreht; nur Geschichte erinnert uns daran wie Revolutionen die mit einem Drang nach Freiheit begannen schnell sabotiert wurden, als Korruption und Macht einsetzten. Wir können zwischen einer gesunden Sehnsucht nach Freiheit im Herzen dieser Bewegungen und ihrer praktischen Umsetzung Unterscheidungen machen.

Gott ist auf der Seite von Freiheit und ist gegen Unterdrückung, Vorurteil und Patriarchat. Deshalb betrachten wir Befreiungsbewegungen zunächst auf eine positive Weise. Wir versuchen sie in unsere Verständnis von dem was Gott in der Welt tut mit einzubeziehen. Aber gleichzeitig bestehen wir darauf, dass bestimmte Verlangen nach Freiheit nur durch den größeren Zusammenhang von Gottes Befreiung, den man im Evangelium findet, gestillt werden können.

Für Paulus beginnt Freiheit im Herzen und wird durch den Geist ermöglicht. Befreiung beginnt mit der Freiheit, mit den drei Personen der Dreieinigkeit und den Nachbarn die wir treffen, ins Gespräch zu kommen. Durch den Geist gibt es Kraft die Gefangenschaft des Willens zu überwinden und frei für vertraute Gespräche zu sein, nicht nur mit Gott sondern auch über die Hindernisse von Gesellschaft, Rasse und Geschlecht hinweg.

Man braucht geistliche Realität für alle Aspekte von Befreiung, ob persönlich, gesellschaftlich oder politisch. Wir alle werden geliebt und uns wurde vergeben weil Gottes Gnade für Sünder bedingungslos ist. Die Gelegenheit unter anderen menschlichen Wesen frei zu sein, zu wissen dass wir geliebt sind und uns vergeben wurde bevor wir anfangen - das sind gute Nachrichten.

Das Schöne daran ist dass Gott in Seinem Befreiungsprozess an uns geduldig ist. Der Apostel Paulus drückt seine Dankbarkeit Gott gegenüber für seine Befreiung aus, wenngleich er früher ein Lästerer, ein Verfolger und ein Mann der Gewalttat war.

In 1. Timotheus 1,12-14 lesen wir: "Ich danke Christus Jesus, unserem Herrn, der mir Kraft verliehen, dass er mich treu erachtet und in den Dienst gestellt hat, der ich früher ein Lästerer und Verfolger und Gewalttäter war; aber mir ist Barmherzigkeit zuteilgeworden, weil ich es unwissend im Unglauben getan hatte; überströmend aber war die Gnade unseres Herrn mit Glauben und Liebe, die in Christus Jesus sind."

Er sagt dass er (Paulus) göttliche Barmherzigkeit empfangen hatte, weil er unwissend im Unglauben gehandelt hat und dass Barmherzigkeit in sein Leben floss und ihn von Grund auf veränderte. Gottes Suche nach uns ist äußerst geduldig und barmherzig. Man verneint Gott vielleicht eintausend mal und trotzdem empfangen wir Vergebung und werden im Auferstehungsleben gebadet!

GEBET FÜR HEUTE
Vater ich danke Dir dass Du unser Bedürfnis nach Verbundenheit im Herzen verstehst. Am Anfang hast Du gesagt dass es nicht gut ist dass der Mensch allein sei. Wir brauchen einander... Danke dass Du in der Lage bist, uns aus all den politischen und sozialen Begrenzungen in denen wir uns eingefangen wiederfinden, zu befreien! Die der Sohn freisetzt sind wahrhaftig frei!

BEKENNTNIS FÜR HEUTE
Heute entscheide ich mich, mich an die Güte Gottes zu erinnern, dessen der mich von allen Einschränkungen und den mannigfaltigen Fangarmen von Kontrolle befreit hat. Durch Gott allein habe ich wahre Freiheit geschmeckt, und durch Seinen Geist ordne ich mich immer wieder demjenigen unter, der in der Lage ist mich in frei zu halten. "...wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit!" (2. Korinther 3,17)

THANK YOU FOR HELPING TO MAKE THIS MINISTRY POSSIBLE!
WE LOVE YOU…!

Motto: ‘God Chooses, then the Spirit Tests, but You Must Respond!’

Copyright 2010 © Alan Pateman Ministries

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